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Kamin- und Ofenbau nach realen Prinzipien. Im Maßstab.
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FireScale – Feuer im Maßstab. Handwerk auf dem Tisch.

FireScale steht für Kamin- und Ofenbau nach realen Prinzipien – bewusst verkleinert, aber funktional gedacht. Am Ende steht ein Produkt auf dem Tisch, das man selbst aufgebaut hat: aus echten Materialien, nachvollziehbar, belastbar.

Gebaut wird mit dem, was im Kaminbau zählt: Ziegelstein, Schamotte, Metall, Lehm sowie feuerfestem Zement. Jeder Stein hat eine Aufgabe, jede Verbindung eine Funktion.

So entsteht ein funktionierendes Scale-Modell eines Kaminofens oder Pizzaofens, das den Grundlagen von Zug, Brennraum, Luftführung, Abgasführung und Wärmespeicherung folgt – nicht als Dekoration, sondern als System.

FireScale hat dabei einen klaren pädagogischen Mehrwert: Man baut, beobachtet und versteht. Später lässt sich das System weiterentwickeln und erweitern – auch mit zusätzlichen Ziegelsteinen und neuen Aufbauten.

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Technische Ausführung und Entstehung des Systems

FireScale ist als funktionales Ofen- und Kaminsystem im Maßstab konzipiert. Die Idee entstand aus der Verbindung zweier bewährter Prinzipien: dem Bauen mit Miniatursteinen als pädagogischem Ansatz und dem klassischen Kamin- und Ofenbau mit realen physikalischen Grundlagen. Beide Ansätze wurden nicht vereinfacht, sondern zusammengeführt und technisch durchdacht.

Vom Bauprinzip zum Funktionsmodell: FireScale ist kein freies Stapeln von Steinen und kein dekoratives Objekt. Jedes Modell folgt den Grundlagen realer Ofenkonstruktion: klar definierter Brennraum, kontrollierte Luftführung, gezielte Abgasführung und thermisch sinnvoller Materialeinsatz. Diese Prinzipien wurden bewusst in den Maßstab übertragen, sodass das Ergebnis betrieben werden kann.

Pelletbetrieb als technischer Kern: FireScale arbeitet mit Pellets als Brennstoff. Der Pelletbetrieb ist kein Zusatz, sondern ein zentrales Element der Konstruktion. Er ermöglicht eine kontrollierte und reproduzierbare Verbrennung, eine saubere Dosierung des Brennstoffs, gleichmäßige Wärmeentwicklung sowie sichere Handhabung im Maßstab. Der Ofen wird nicht improvisiert befeuert, sondern gezielt betrieben. Brennstoffzufuhr, Brennraum und Abgasweg sind konstruktiv aufeinander abgestimmt.

Aufbau: funktionaler Kern und äußere Gestaltung: FireScale trennt konsequent zwischen funktionalem Kern und äußerem Finish.

Funktionaler Kern:
Der funktionale Kern besteht aus Metall als tragender und formgebender Struktur sowie Schamotte im Brennraum für Hitzebeständigkeit und Wärmespeicherung. Hier entstehen Feuer, Hitze und Verbrennung. Dieser Bereich ist technisch definiert und unabhängig von der äußeren Gestaltung.

Zwei Finish-Arten für die äußere Gestaltung: Für die äußere Ausführung sind zwei sauber getrennte Finish-Konzepte vorgesehen:

  • Finish A – Ziegelverkleidung (verklinkert): Der Ofen wird außen mit Miniatur-Ziegelsteinen verkleidet. Die Ziegelfläche bleibt sichtbar und prägt die Optik des Modells.
  • Finish B – Lehmverputz: Bestimmte Bereiche – insbesondere Kuppeln oder Rundformen wie beim Pizzaofen – werden mit Lehm verputzt. Der Lehm dient hier der Formgebung und dem klassischen Putzbild auf geeigneten Trägerflächen.
  • Kombination: Beide Finish-Arten können kombiniert werden, indem einzelne Bereiche verklinkert und andere verputzt ausgeführt werden. Lehm wird dabei nicht auf Ziegel aufgetragen, sondern ausschließlich dort eingesetzt, wo er konstruktiv sinnvoll ist.

Abgasführung: Die Abgasführung erfolgt über ein Edelstahl-Zeltofenrohr mit einem Durchmesser von 60 mm, das konstruktiv als Ofenrohr eingesetzt wird. Das Ofenrohr ist Bestandteil des Systems und übernimmt die reale Funktion der Abgasableitung im Maßstab.

Planung und Entwicklung: FireScale entsteht nicht aus Experimentieren, sondern aus Planung. Grundlage sind reale Konstruktionsprinzipien aus dem Kamin- und Ofenbau, die Übertragung bewährter Geometrien in den Maßstab, digitale Modellierung sowie KI-gestützte Formgebung für spezielle Schamotte-Bauteile. Diese Werkzeuge werden gezielt eingesetzt, um funktionierende, belastbare Formen zu entwickeln – nicht zur optischen Spielerei.

Ergebnis: FireScale liefert ein betriebsfähiges Ofen- und Kaminsystem im Maßstab, das:

  • mit Pellets betrieben wird
  • reale Bauprinzipien nutzt
  • aus Metall, Schamotte, Ziegel und Lehm besteht
  • modular aufgebaut ist
  • und auf dem Tisch betrieben werden kann

Zum Wärmen. Zum Backen kleiner Speisen. Und als sichtbares, funktionales Handwerksobjekt, das in Betrieb überzeugt.

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FireScale – Klassischer Kaminofen im Maßstab

Der erste FireScale-Karton enthält einen voll funktionsfähigen Kaminofen im Maßstab, ausgelegt für den Betrieb auf dem Tisch – im Garten, auf der Terrasse oder im geschützten Außenbereich. Im Mittelpunkt stehen Wärme, Licht und Atmosphäre, so wie man es von einem klassischen Kaminofen kennt.

Der Kaminofen ist als dreiseitig einsehbares Funktionsmodell ausgeführt. Das Feuer ist von vorne sowie von der rechten und linken Seite sichtbar und erzeugt eine ruhige, gleichmäßige Wärme.

Der Brennraum besteht aus Schamotte und ist vollständig funktional ausgelegt. Er bildet das thermische Herz des Ofens und ist für den Betrieb mit Pellets vorgesehen. Die Abgasführung erfolgt über ein Edelstahl-Zeltofenrohr (60 mm), das konstruktiv Teil des Systems ist.

Der funktionale Kern wird außen mit Miniatur-Ziegelsteinen verkleidet. Diese Ziegel verleihen dem Ofen seine klassische, gemauerte Anmutung und bilden die äußere Struktur des Modells. Für dieses Produkt ist die Verkleidung bewusst klar gehalten – Ziegelsteine reichen aus.

Die obere Abschlussfläche besteht aus einer Stahlplatte. Diese Platte erhitzt sich im Betrieb und kann als kleine Koch- oder Warmhaltefläche genutzt werden – etwa für eine Teekanne, einen Topf oder eine kleine Pfanne. Der Kaminofen übernimmt damit zusätzlich die Funktion einer Herdplatte im Maßstab.

Dieser Kaminofen ist kein Schaustück. Er ist dafür gedacht, betrieben zu werden: Er erzeugt sichtbares Feuer, spürbare Wärme und eine ruhige, gemütliche Atmosphäre. Ein kleiner, „wolliger“ Kaminofen im Maßstab, der genau das vermittelt, was man von einem echten Ofen erwartet.

Lieferumfang:

  • Brennraum aus Schamotte
  • Edelstahl-Zeltofenrohr (60 mm)
  • Miniatur-Ziegelsteine zur Verkleidung
  • Stahlplatte als obere Abschluss- und Nutzfläche
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FireScale – Pizzaofen mit Kuppel im Maßstab

Der FireScale-Pizzaofen ist ein voll funktionsfähiger Holzofen im Maßstab, ausgelegt für den Betrieb auf dem Tisch. Er greift das klassische Prinzip des gemauerten Pizzaofens mit Kuppel auf und überträgt es in ein betriebssicheres, nachvollziehbares Funktionsmodell.

Der Ofen verfügt über einen Brennraum aus Schamotte, der Hitze speichert und gleichmäßig abgibt. Darüber spannt sich eine kuppelförmige Konstruktion mit einer frontalen Öffnung, die so ausgelegt ist, dass eine handelsübliche Mini-Pizza bequem eingeschoben werden kann.

Die Kuppel wird mit Lehm verputzt und bildet die klassische, glatte Ofenform, die für eine gleichmäßige Hitzeverteilung entscheidend ist. Der Unterbau wird mit Miniatur-Ziegelsteinen verkleidet und verleiht dem Ofen Stabilität sowie die typische gemauerte Anmutung.

Der Pizzaofen ist als Funktionsmodell gedacht: Er wird mit Pellets betrieben, erzeugt reale Hitze und ermöglicht es, kleine Speisen tatsächlich im Ofen zuzubereiten. Kinder können auf dem Tisch ihre eigene Mini-Pizza im echten Holzofen-Prinzip backen – sichtbar, nachvollziehbar und gemeinsam erlebbar.

Durch die Kuppelbauweise wird anschaulich, wie Hitze geführt, gespeichert und im Garraum genutzt wird. Der Pizzaofen macht damit ein zentrales Prinzip klassischer Holzbacköfen unmittelbar verständlich.

Lieferumfang:

  • Brennraum aus Schamotte
  • Kuppelkonstruktion mit Lehmverputz
  • Miniatur-Ziegelsteine für den Unterbau
  • Ofenöffnung passend für handelsübliche Mini-Pizzen
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Technische Daten & Funktionsweise – Primär- und Sekundärverbrennung im Maßstab

FireScale ist ein funktionaler Miniatur-Pelletofen, der reale Ofenbau- und Strömungsprinzipien konsequent in den Maßstab überträgt. Das System ist nicht als Dekorobjekt ausgelegt, sondern als technisch definierter Feuerraum mit Primär- und Sekundärverbrennung, kontrollierter Luftführung, Drosselzone und stabilem Zug.

1) Technische Basisdaten (Außen / Abgas / Kern)
  • Ofenkörper (Außen): 300 mm × 300 mm Grundfläche, 450 mm Höhe (ohne Rohr).
  • Abgasrohr: Edelstahl-Zeltofenrohr, 60 mm außen / 55–57 mm innen, senkrecht nach oben, Rohrhöhe ab Ofenoberkante mindestens 1.000 mm.
  • Schamotte-Kern (monolithisch): 330 mm (B) × 180 mm (T) × 240 mm (H). Monolithischer Gusskörper als tragender, feuerfester Funktionskern.
2) Funktionsprinzip – warum der Ofen funktioniert

Die Funktionsweise basiert auf einem klaren Ablauf: In der Primärzone werden Pellets heiß vergast (Holzgase entstehen), diese Gase werden durch eine exakt berechnete Drosselzone beschleunigt und strömen in die Sekundärzone. Dort werden sie mit vorgewärmter Sekundärluft tangential verwirbelt und sauber nachverbrannt. Der senkrechte Abgaszug sorgt dafür, dass das System stabil „zieht“ und nicht nach vorne raucht.

3) Aufbau des Feuerraums (Schichtung im Schamotte-Kern)

Der Schamotte-Kern ist vertikal in Funktionszonen unterteilt. Diese Schichtung erzwingt den richtigen Gas- und Luftstrom und verhindert Kurzschlüsse:

  • Ascheraum / Primärluftkammer (unten): Aufnahme von Asche und definierter Eintrittspunkt der Primärluft.
  • Primärzone / Pelletmulde: kompakter Hochtemperaturbereich, in dem Pellets vergasen und Holzgase entstehen.
  • Drosselzone (Engpass): präzise Verengung zwischen Primär- und Sekundärzone zur Gasbeschleunigung.
  • Sekundärzone / Flammenraum (mit Sichtfenster): Hauptverbrennungsraum für die saubere, sichtbare Flamme.
4) Primärverbrennung – Erzeugung der Holzgase (Vergasung)

Die Primärzone ist bewusst klein und heiß ausgelegt. Pellets liegen auf einem Rost oberhalb des Ascheraums. Über die Primärluft wird Luft von unten zugeführt – begrenzt und regelbar. Dadurch findet in der Primärzone nicht sofort die vollständige Verbrennung statt, sondern die thermische Zersetzung (Vergasung): Es entsteht ein heißes, brennbares Gasgemisch. FireScale verbrennt damit nicht nur das Brennmaterial, sondern vor allem die daraus entstehenden Gase.

5) Drossel – der kritischste Punkt der Strömungsführung

Die Drossel ist keine „irgendwie kleine Öffnung“, sondern ein berechneter Engpass. Sie erzeugt Strömungswiderstand und beschleunigt die Holzgase beim Übergang in die Sekundärzone. Dadurch steigt der Unterdruck in der Primärzone, der Gasstrom wird stabil und die Gase werden gezwungen, vollständig durch die Sekundärzone zu strömen – statt unverbrannt ins Rohr zu entweichen.

Auslegung (Final):

  • Abgas-Innendurchmesser: 57 mm (55–57 mm im System).
  • Drosselfläche: ca. 40 % der Abgaslochfläche.
  • Drosselgeometrie: flacher, horizontaler Schlitz, Breite 120 mm, Höhe ca. 8,5 mm.
  • Überlappung/Stufe: Die Drossel greift konstruktiv in die Primärzone hinein (Unterkante tiefer als der Zonenübergang), damit die Gase nicht „oben entlang“ streichen, sondern durch den gesamten Schlitzquerschnitt strömen müssen.
6) Sekundärluft – Vorwärmung und Wirbelbildung (Schlüssel für saubere Verbrennung)

Sekundärluft ist bei FireScale kein Loch in der Wand, sondern ein präzises Luftführungssystem mit zwei Aufgaben: (1) Vorwärmen der Luft in der heißen Schamottewand, um die Flamme nicht zu kühlen, und (2) Wirbeln durch tangentialen Eintritt, damit Holzgase intensiv durchmischt und sauber verbrannt werden.

Spezifikation (Final):

  • Querschnitt: Rechteck 18 mm × 5 mm (≈ 90 mm²), mit leichtem Entformungskonus (1–2°).
  • Vorwärmstrecke: mindestens 100–150 mm Weg im heißen Material, um Kühleffekte zu vermeiden.
  • Verlauf: Eintritt hinten oben → horizontaler Abschnitt → 90° nach unten → vertikaler Vorwärmabschnitt → 90° nach innen → tangentiale Mündung in die obere Sekundärzone.
  • Radien/Übergänge: großzügige Radien (mind. 2× Kanalbreite) zur Minimierung von Strömungsverlusten und zur Entformbarkeit.
7) Sekundärverbrennung – sichtbare, saubere Flamme im Flammenraum

In der Sekundärzone erfolgt die Hauptverbrennung. Die aus der Primärzone kommenden Holzgase werden durch die Drossel beschleunigt und treffen auf vorgewärmte Sekundärluft, die tangential einströmt. Dadurch entstehen Turbulenzen, die Holzgase werden vollständig durchmischt und sauber verbrannt. Ergebnis ist eine helle, stabile Flamme mit deutlich reduziertem Rauch- und Rußanteil. Die Flammenbildung ist durch das feuerfeste Frontglas sichtbar.

8) Abgasführung & Zug – Stabilität durch senkrechtes Rohr

Über der Sekundärzone werden die heißen Abgase gesammelt und in das senkrechte Edelstahl-Abgasrohr geführt. Die Rohrhöhe ab Ofenoberkante (mindestens 1.000 mm) erzeugt einen stabilen thermischen Auftrieb. Dieser Zug hält die Strömung konstant, unterstützt die saubere Verbrennung und verhindert Rauchdurchtritt an der Front.

9) Ergebnis – was FireScale technisch liefert
  • kontrollierte Primärvergaser-Zone (Holzgase entstehen gezielt)
  • berechneter Engpass (Drossel) für stabile Strömung und Gasbeschleunigung
  • vorgewärmte, tangentiale Sekundärluft für echte Nachverbrennung
  • stabiler Zug durch senkrechtes Edelstahl-Abgasrohr
  • sichtbares Flammenbild im Frontfenster – sauberer Betrieb statt kaltem Rauch

FireScale ist damit ein technisch definiertes, betriebsfähiges Ofensystem im Maßstab – geplant, konstruiert und auf reale Physik ausgelegt.

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FireScale – Kontakt & Projektanfrage

Du willst FireScale live sehen, den Prototyp diskutieren oder direkt in die Umsetzung einsteigen? Dann melde dich jetzt – kurz, direkt, ohne Umwege.

E-Mail: info@firescale.de
Web: www.firescale.de
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Technische Daten · Funktionsweise · Schutzrecht

FireScale ist kein Deko-Modell, sondern ein funktionsfähiges Ofensystem im Maßstab. Der technische Kern basiert auf einer realen Primär- und Sekundärverbrennung mit definierter Luftführung, Vorwärmstrecke und gezielter Durchmischung der Holzgase in der Sekundärzone.

Zur Absicherung der technischen Grundidee und des Systemaufbaus liegt eine vollständige Gebrauchsmusterbeschreibung mit Schutzansprüchen vor. Das Dokument beschreibt die Funktionsprinzipien, den Aufbau (Zonen, Drossel, Sekundärluftführung) sowie die modularen Ausführungen (Miniatur-Kaminofen, Pizzaofen, Varianten) als pädagogisches Funktionsmodell.

Download (PDF):

Hinweis: Dieses Dokument beschreibt die technische Grundidee und den Systemaufbau. Für Kooperationen, Prototypen und Projektanfragen: info@firescale.de
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