SINKGUARD® – Der erste DN40 (DN50) -Siphon mit integriertem Fettabscheider

SINKGUARD®: DN40 (50) Siphon mit integriertem Fettabscheider.

Drop-in Ersatz für Standardsiphons. Fett-/Ölabscheidung im Nebenstrom. Kartusche wartbar – ohne zusätzlichen Bauraum.
Fettablagerungen sind eine der häufigsten Ursachen für wiederkehrende Verstopfungen im Küchensiphon. SINKGUARD trennt Fettphasen dort, wo sie entstehen: direkt im Siphon – wartbar, geruchsarm und OEM-fähig.
Für Haushalte, Wohnungswirtschaft, OEMs und Investoren.
Ersatz für Standardsiphons (Drop-in)
Fettabscheidung im Nebenstrom
Kartuschensystem, geruchsarm wartbar, Normlogisch, Skalierbar.
SINKGUARD ist kein Ersatz für industrielle Fettabscheider.
Er ist eine präventive Maßnahme, die gezielt Fettspitzen im Haushalt reduziert –
und damit Verstopfungen, Gerüche und Handwerkerkosten vermeidet.
SINKGUARD muss nicht jedes Gramm Fett abscheiden.
Er muss nur genug abfangen, um Ablagerungen zu verhindern.
Und genau das tut er.
Warum kein Haushaltsgerät 90–95 % erreichen kann:
Klassische Fettabscheider benötigen Volumen und Verweilzeit.
Diese physikalischen Voraussetzungen sind unter einer Küchenspüle nicht gegeben –
und wären im Haushalt weder wirtschaftlich noch praktikabel.
Verfügbar in DN40 und DN50
– passend für nahezu alle gängigen Küchenspülen und Wohnungsstandards.
Kein klassischer Fettabscheider – sondern die präventive Lösung, die Klempnerbesuche vermeidet
SINKGUARD ist ein vollwertiger Küchensiphon in den gängigen Nennweiten DN40 und DN50 (Flaschensiphon-Bauform) mit integrierter Fett-/Ölabscheidung im Nebenstrom – ohne externe Zusatzgeräte, ohne zusätzlichen Einbauraum und ohne Änderungen an Standardanschlüssen.
Wichtig: SINKGUARD ersetzt keine großen Fettabscheideranlagen (z. B. Gastro/Industrie). Das Leistungsversprechen ist nicht „maximale Abscheidequote“, sondern „maximale Schadensvermeidung“ im Alltag.
Warum SINKGUARD trotzdem (und gerade deshalb) sinnvoll ist
Im normalen Haushaltsbetrieb wird die Küchenspüle überwiegend für Standardspülvorgänge genutzt: viel Wasser, geringe Fettlast, kurze Durchlaufzeiten – hier entstehen in der Regel keine Probleme. Die typischen Verstopfungen entstehen im Peakbetrieb: beim Ausspülen von Pfannen, beim Entleeren von Töpfen mit Soßen- und Fettresten oder bei ölhaltigem Spülwasser, häufig mit zu wenig Nachspülwasser.
Alltag (ca. 80–90 %)
- viel Wasser / geringer Fettanteil
- schneller Durchlauf (DN40 oder DN50)
- kaum Risiko für Fettkrusten
Peakbetrieb (kritisch)
- kurzzeitig hohe Fett-/Ölspitzen
- Feststoffe + Soßenreste
- zu wenig Nachspülwasser
- Risiko: Abkühlung → Aushärtung → Ablagerung
SINKGUARD ist darauf ausgelegt, bei diesen Fettspitzen einen signifikanten Anteil der Fett-/Ölphase präventiv abzufangen – direkt unter der Spüle. Unabhängig davon, ob das System als DN40 oder DN50 ausgeführt ist, bleibt der Hauptdurchfluss normgerecht erhalten, während die Fettabscheidung hydraulisch entkoppelt im Nebenstrom erfolgt.
Kernaussage: Nicht die maximale Abscheidequote entscheidet über den Nutzen, sondern die Vermeidung von Verstopfungen und Serviceeinsätzen im häuslichen Alltag.
Wirtschaftlicher Nutzen: Ein vermiedener Einsatz bezahlt das Produkt
Im Haushalts- und Mietbereich entstehen die relevanten Kosten nicht durch den Kauf eines großen Abscheiders, sondern durch wiederkehrende Handwerker- und Serviceeinsätze. Ein präventiver Siphon in DN40 oder DN50 ist wirtschaftlich sinnvoll, sobald er einen Klempnerbesuch verhindert.
| Kostenposition | Typischer Bereich | Bemerkung |
|---|---|---|
| Klempner-/Rohrreinigungs-Einsatz | 120–350 € pro Vorfall | häufig wiederkehrend, DN40/DN50 gleichermaßen betroffen |
| SINKGUARD (DN40 / DN50) | < 50 € (Zielpreis) | Einbau wie normaler Siphon, keine Zusatzfläche |
| Amortisation | ab 1 vermiedenem Einsatz | ROI unabhängig von der Nennweite |
SINKGUARD vs. klassischer Fettabscheider – saubere Einordnung
Klassische Fettabscheider sind für kontinuierliche Fettlasten ausgelegt. SINKGUARD (DN40/DN50) adressiert gezielt den häufigsten Schadensfall im Haushalt: Fettablagerungen im Siphon und im ersten Leitungsabschnitt.
| Kriterium | Klassischer Fettabscheider | SINKGUARD (DN40 / DN50) |
|---|---|---|
| Zweck | Maximale Abscheidung bei Dauerlast | Prävention bei Fettspitzen |
| Einbauort | separates System | direkt unter der Spüle |
| Nennweiten | deutlich größer | DN40 und DN50 |
| Kosten | hoch | nahe Standard-Siphon |

SINKGUARD® – Der erste DN40-Siphon mit integriertem Fettabscheider
SINKGUARD® ist ein vollständig neu entwickelter Küchensiphon, der Fett und Öl direkt im Abfluss trennt – ohne zusätzlichen Bauraum, ohne externe Geräte und ohne Beeinträchtigung des Durchflusses.
Entwickelt für private Haushalte, Wohnungswirtschaft, OEM-Hersteller und Investoren.
Drop-in-Ersatz für Standardsiphons.
Wartbar per Kartusche.
Normlogisch konzipiert.
Das Problem
Fett und Öl gehören zu den häufigsten Ursachen für wiederkehrende Verstopfungen in Küchenspülen. Beim Abwaschen heißer Pfannen gelangt flüssiges Fett in den Abfluss, kühlt ab, härtet aus und lagert sich im Siphon ab.
Die Folgen:
- regelmäßige Verstopfungen
- unangenehme Gerüche
- kostenintensive Wartung
- unnötiger Austausch kompletter Siphons
Klassische Fettabscheider existieren – jedoch zu groß, zu teuer und nicht für Haushalte geeignet. Standardsiphons wiederum erfüllen lediglich die Funktion des Geruchsverschlusses.
Die Lösung: SINKGUARD®
SINKGUARD® kombiniert Geruchsverschluss und Fettabscheidung erstmals in einem einzigen Bauteil. Das System trennt Fett und Öl direkt im Siphon, dort wo sie entstehen – bevor sie sich ablagern oder das Rohrsystem verstopfen.
So funktioniert SINKGUARD®
- Hauptstrom bleibt frei
Das Abwasser fließt durch einen zentralen DN40-Hauptkanal. Die vorgeschriebene Abflussleistung bleibt vollständig erhalten. - Fettabscheidung im Nebenstrom
Leichte Fett- und Ölanteile steigen physikalisch bedingt nach oben und werden über definierte Öffnungen in eine beruhigte Sammelzone ausgekoppelt. - Sammlung in der Kartusche
Fett sammelt sich in einer separaten, strömungsfreien Kartusche oberhalb des Sperrwassers. - Wartung ohne Ekelmoment
Die Kartusche wird über einen Bajonett-Serviceverschluss entnommen. Der Geruchsverschluss bleibt dabei vollständig aktiv.
Wartung & Hygiene
Die Wartung erfolgt werkzeuglos:
- Serviceverschluss öffnen
- Kartusche nach unten entnehmen
- Fett entsorgen
- Kartusche reinigen oder wieder einsetzen
Der Abwasserkanal bleibt währenddessen geruchsdicht verschlossen. Kein Kontakt mit Abwasser. Kein Gestank. Kein Zerlegen des Rohrsystems.
Normlogik & technische Auslegung
SINKGUARD® wurde von Beginn an normbewusst entwickelt:
- DIN EN 274: Abflussleistung ≥ 0,6 l/s
- Sperrwasserhöhe ≥ 50 mm: Geruchsverschluss bleibt dauerhaft erhalten
- Selbstreinigungsfähigkeit: Strömungsgeschwindigkeit im Hauptstrom unverändert
Die Fettabscheidung erfolgt ausschließlich im Nebenstrom und beeinflusst den Hauptabfluss nicht.
Für wen ist SINKGUARD® gedacht?
Private Anwender
- weniger Verstopfungen
- einfache Wartung
- kein Rohrreiniger nötig
Wohnungswirtschaft & Marktpartner
- reduzierte Wartungskosten
- weniger Notdiensteinsätze
- planbarer Austausch bei Neuinstallationen
OEM-Hersteller
- Drop-in-Produkt für bestehende Serien
- keine Systemumstellung notwendig
- Lizenzmodell statt Eigenentwicklung
Investoren
- klar identifiziertes Massenproblem
- skalierbares OEM-Modell
- gesicherter IP-Status
IP & Entwicklungsstand
- Funktionsprinzip vollständig ausgearbeitet
- Konstruktionskonzept Version 2 abgeschlossen
- Gebrauchsmuster in Vorbereitung / eingereicht
- Prototypenphase vorbereitet (3D-Druck)
- Test- und Validierungsplan definiert
SINKGUARD® ist kein Konzept, sondern ein entwickeltes technisches Produkt.
Downloads
- OEM Executive Brief (PDF)
- How-It-Works – Technische Beschreibung (PDF)
- IP & Investor Brief (PDF)
Detaillierte CAD-Daten und Anspruchssätze nach NDA.
Kontakt
Oliver Dering
E-Mail: oliver.dering@gmail.com
Telefon: 0151 54618104
Adresse: Rüberer Straße 25, 56751 Polch-Kaan
Kontakt für:
- OEM-Kooperationen
- Investorenanfragen
- Pilotprojekte
Hallo,
ich möchte dir ein Projekt vorstellen, das ich seit Dezember 2025 sehr zielgerichtet vorantreibe. Es geht um ein neuartiges Sanitärprodukt: einen vollwertigen Küchensiphon (DN40, Flaschensiphon-Bauform), der zusätzlich eine integrierte Fett-/Ölabscheidung besitzt – ohne externe Zusatzgeräte, ohne zusätzlichen Einbauraum und ohne Änderungen an den Standardanschlüssen. Das Produkt heißt SINKGUARD.
Der Kern des Problems ist jedem bekannt, aber es wird marktseitig bis heute nicht sauber gelöst: Beim Ausspülen von Pfannen/Töpfen gelangen Fette und Öle in den Abfluss, lagern sich im Siphon/Leitungssystem ab, härten aus und führen zu Rohrverengungen, Gerüchen und Verstopfungen. Der klassische Haushalts-Siphon ist dafür nicht ausgelegt – er ist nur ein Geruchsverschluss. Gastro-Fettabscheider existieren, sind aber groß, teuer und für Wohnungen ungeeignet. Im Haushaltsbereich gibt es höchstens Siebe oder Reinigungsöffnungen, die nur reagieren, wenn die Leitung schon zugesetzt ist.
1) Grundidee (Version 1) – von „Problem erkannt“ zu „Produktgedanke“
Die ursprüngliche Produktidee war:
„Warum gibt es keinen Standard-Siphon, der Fett bereits direkt unter der Spüle abfängt, bevor es im Siphon/Leitungsstrang aushärtet?“
Das Ziel war von Anfang an:
- 1:1 Austausch eines Standardsiphons (Drop-in Replacement)
- keine zusätzliche Apparatur (kein Nachrüst-Kasten hinter dem Siphon)
- geringer Platzbedarf (passt in jeden Spülenschrank)
- einfach entleerbar, ohne Rohr auseinanderzubauen
- preislich in Reichweite eines normalen Siphons (Kostenoptimierung später)
In Version 1 stand das Prinzip im Vordergrund:
- Strömung beruhigen
- Fett steigen lassen
- Fettzone entnehmen
In dieser Phase war klar: Physik ja, aber noch ohne norm- und OEM-sichere Architektur.
2) Der zentrale Durchbruch: Norm-/OEM-Logik und „Hauptstrom vs. Nebenstrom“
Im Verlauf der Entwicklung wurde sehr schnell klar, dass ein OEM (z. B. Sanitärhersteller/Markenlieferant) das Produkt nur anfassen wird, wenn drei „Hard Rules“ erfüllt sind:
-
Geruchsverschluss (Sperrwasser) bleibt voll erhalten
Ziel: hydraulische Sperrwasserhöhe ≥ 50 mm (konservatives Designziel). -
Abflussleistung bleibt normgerecht
Als Designziel: ≥ 0,6 l/s (≈ 36 l/min). Wichtig: Das Design darf den Hauptdurchfluss nicht durch Engstellen, Siebe oder lange Umwege drosseln. -
Selbstreinigungsfähigkeit / keine Feststofffalle
Feststoffe (Reis, Nudeln, Kaffeesatz) dürfen nicht in Totzonen hängen bleiben. Keine horizontalen Ablagen, keine scharfen Kanten, keine „Schlammfalle“.
Daraus entstand das entscheidende Architekturprinzip für Version 2:
- Der Hauptdurchfluss muss „wie ein normaler DN40-Siphon“ funktionieren.
- Die Fettabscheidung darf den Hauptpfad nicht ersetzen und nicht drosseln, sondern muss als hydraulisch entkoppelter Nebenstrom arbeiten.
3) SINKGUARD 2.0 PRO – finale Funktionsarchitektur (DN40 Flaschensiphon)
3.1 Aufbau in Baugruppen (Explosionslogik)
SINKGUARD 2.0 PRO besteht aus fünf Hauptbaugruppen:
A) Anschlusskopf (G 1½“)
Standard-Spülenanschluss, optional mit Geräteanschluss (Spülmaschine). Daran sitzt fest integriert das zentrale
Tauchrohr.
B) Flow-Core (feststehendes Kern-Tauchrohr, DN40)
Das ist der Hauptstrompfad. Er bleibt hydraulisch ein normaler DN40-Abflussweg. Er ist fest montiert und wird bei
Wartung nicht entfernt.
C) Outer Shell (Flaschengehäuse) mit Wandabgang DN40
Das Gehäuse bildet den Geruchsverschlussraum (stehendes Wasser) und führt zum Wandabgang. Damit ist SINKGUARD ein
vollwertiger Flaschensiphon.
D) Grease Cartridge (entnehmbare Kartusche) + Calm Zone + Sichtfenster
Die Kartusche ist ein becherförmiger Einsatz, der die Fett-Sammelzone bildet, entnehmbar ist und oben ein
Sichtfenster hat. Die Sammelzone ist konstruktiv so ausgeführt, dass sie nicht dauerhaft durchströmt wird, damit
Fett sich sammeln kann.
E) Bajonett-Lockring + EPDM-Lippendichtung
¼-Dreh-Verschluss mit „Klick“-Rastung. EPDM-Lippendichtung sorgt für robuste Dichtheit (besser als Flachdichtung).
Wichtig: Gewinde im Fettbereich werden vermieden (verkleben).
3.2 Hydraulische Funktionsweise (Schritt-für-Schritt, technisch)
-
Einlauf / Hauptstrom
Abwasser tritt über den Spülenablauf in den Anschlusskopf ein und läuft in den Flow-Core (DN40). Der Flow-Core ist so ausgelegt, dass er keine Engstellen besitzt und Feststoffe frei passieren. -
Geruchsverschluss / Sperrwasser
Das Flaschengehäuse hält eine stehende Wassersäule (Sperrwasser). Die Sperrwasserhöhe wird konstruktiv über die Höhe des Abgangs und die Unterkante des Flow-Core definiert. Ziel ist eine Sperrwasserhöhe von mindestens 50 mm. -
Strömungsführung im Outer Shell
Nach dem Abwärtslauf im Kern wird die Strömung im unteren Bereich umgelenkt und zum Wandabgang geführt (klassisches Flaschensiphon-Prinzip). Der Wandabgang ist so positioniert, dass er aus dem Wasserbereich zieht, nicht aus der Fett-Sammelzone. -
Fettabscheidung als Nebenstrom („Skimming“) oberhalb der Betriebswasserlinie
Der entscheidende Trick ist die Positionierung des Fettabgriffs: Wir greifen die Fettphase oberhalb der Betriebswasserlinie ab, dort wo sich in realen Spülvorgängen eine leichtere Fett-/Ölphase bevorzugt sammelt. Dazu besitzt der Flow-Core im oberen Drittel vertikale Langloch-Slots, z. B.:- 8 Slots, gleichmäßig verteilt
- ca. 3,2 mm breit, 28 mm lang
- Unterkante Slots ca. +12 mm über der Betriebswasserlinie
- verrundete Kanten (kein Verkeilen, keine Gratkanten)
-
Beruhigung / Koaleszenz / Sammelzone („Calm Zone“)
Das über die Slots abgezogene Gemisch gelangt in den Ringraum zwischen Flow-Core und Kartusche. Dort ist die Strömung deutlich beruhigt. Fetttröpfchen können koaleszieren und steigen nach oben. Oben befindet sich eine konstruktiv definierte Sammelzone (z. B. 30 mm Höhe), die weitgehend hydraulisch entkoppelt ist (Wehrkante/Lippe), damit sie nicht ständig durchspült wird. -
Indikation
Das Sichtfenster sitzt ausschließlich in dieser Sammelzone. Es zeigt nicht den laufenden Wasserfluss, sondern nur die Fettansammlung. Dadurch hat der Nutzer ein klares Signal „Zeit zum Leeren“. -
Wartung („Ekelmoment“ eliminiert)
Wartung bedeutet nicht Rohre zerlegen, sondern:- Bajonett öffnen (¼ Dreh)
- Kartusche entnehmen (oberer Tab/Griff)
- Fett entsorgen
- Kartusche reinigen (ausspülen/Spülmaschine je nach Auslegung)
- wieder einsetzen, Bajonett schließen (Klick)
-
Safe-Seal / Geruchssicherheit bei Entnahme
Beim Entfernen der Kartusche bleibt der Flow-Core fest im System. Das Sperrwasser und damit der Geruchsverschluss bleiben bestehen. Zusätzlich ist im Outer Shell eine Schürze/Labyrinth-Geometrie vorgesehen, um einen direkten Luftkanal zum Abwasserrohr während der Servicephase zu verhindern. Das heißt: Wartung ohne Kanalgeruch und ohne bewegliche Klappen.
4) Warum wir von Version 1 auf Version 2 umgestellt haben (Verbesserungen + Gründe)
Die wichtigsten Verbesserungen von V1 → V2 waren:
-
Norm-Architektur (größter Schritt)
V1 war „Fettkammer im Siphon“. V2 ist „Hauptstrom bleibt Standard, Fettabscheidung ist Nebenstrom“.
Grund: OEM/Normen verlangen gesicherten Durchfluss und Selbstreinigung. -
Service-/Hygiene-Konzept
V1 war risikobehaftet hinsichtlich „Fett-Explosion“/Verkrustung. V2 nutzt eine entnehmbare Kartusche, glatte Flächen, keinen Gewinde-Fettbereich.
Grund: Rezensionen/Retouren entscheiden im Consumer- und DIY-Markt. -
Geruchsschutz bei Service
V1 hatte nicht eindeutig gelöst, wie bei Entnahme der Geruchsverschluss bleibt. V2 löst das passiv über festen Flow-Core und Sperrwasserhaltung.
Grund: OEMs hassen bewegliche Klappen in Fettumgebung. -
Indikation
V1 ohne klare Füllstandserkennung. V2 PRO mit Sichtfenster in Calm Zone.
Grund: Nutzer schaut nicht freiwillig unter die Spüle, aber sichtbares Fett triggert Wartung. -
Fertigung & Dichtung
V2 ist explizit auf Spritzguss/PP/EPDM ausgelegt und hat Bajonett statt Gewinde.
Grund: Seriendesign muss toleranzrobust sein.
5) Was ich als Eigenleistung bereits erbracht habe (klarer Leistungsnachweis)
Meine Eigenleistung besteht nicht nur aus der Idee, sondern aus einem strukturierten Entwicklungsprozess:
- Problemanalyse aus realer Nutzung: Fettverstopfung im Haushalt als wiederkehrender Schmerzpunkt
- Definition des Zielprodukts: Drop-in Replacement statt Zusatzgerät
- Klare strategische Entscheidung: zuerst OEM-fähig, dann Kostenoptimierung
- Ableitung harter Anforderungen (Sperrwasser, Flow, Selbstreinigung, Service)
- Iterative Produktarchitektur: Umstieg auf „Hauptstrom/Nebenstrom“-Konzept
-
Entwicklung eines vollständigen Baugruppenmodells:
- Flow-Core DN40 (fest)
- Outer Shell Flaschensiphon
- Kartusche + Calm Zone
- Bajonett + EPDM
- Safe-Seal/Schürze
- Definition konstruktiver Parameter (Slots, Ringraum, Calm-Zone)
-
Erstellung/Beauftragung von technischen Visualisierungen:
- Querschnitt (montiert) mit Sperrwasser-Markierung
- Explosionszeichnung
- maßkettenfähige Parameterliste
-
Aufbau eines klaren OEM- und Investoren-Narrativs:
- Normlogik
- Nutzenargument
- Risiko- und Review-Management
- Go-to-market über OEM und Objektgeschäft
Kurz: Das Projekt ist bereits in einem Zustand, in dem ein Konstrukteur/CAD-Dienstleister oder OEM-Entwickler direkt in die CAD-Konstruktion und Prototypenphase einsteigen kann.
6) Markt & Go-To-Market (Europaweit, realistisch)
Zielsegmente (priorisiert)
-
Objektgeschäft / Wohnungsbaugesellschaften / Genossenschaften / Großvermieter
Hier ist der wirtschaftliche Hebel am größten: Fettbedingte Verstopfungen verursachen wiederkehrende Servicekosten (120–350 € je Einsatz). Ein präventiver Siphon ist dort als Standardteil (Sanierung/Neubau) hoch attraktiv. -
OEM-Sanitärhersteller (Lizenzmodell)
OEMs haben Distribution und Zertifizierungsinfrastruktur. Ziel: IP-Lizenz („Licensed by SINKGUARD“) statt Einmalzahlung. -
DIY / Baumarkt / Premium-Endkunde
Sichtfenster + Cartridge ist „sichtbarer Mehrwert“ und erklärbar.
Marktgröße (konservativ)
Europa hat grob 220 Mio. Wohneinheiten, davon ca. 155 Mio. Mietwohnungen. Sehr konservativ angenommen sind nur 10 % als relevanter präventiver Zielmarkt anzusehen → 15 Mio. Einheiten.
Bei OEM-Abgabepreisen von 20–35 € ergibt das grob 300–500 Mio. € Potenzial (TAM konservativ). Realistisch erreichbar (SAM) über Kernländer liegt im niedrigen dreistelligen Mio-Bereich; realistisch zu gewinnen (SOM) über 1–2 OEM-Partner zunächst 1–3 % Marktanteil → 1–3 Mio. € Jahresumsatz möglich.
Wichtig: Das ist kein „Hype“-Produkt, sondern Infrastruktur. Schon geringe Marktanteile sind wirtschaftlich hoch relevant.
7) Warum Investoren hier zuhören sollten
- Es ist ein reales Problem mit wiederkehrenden Kosten
- Lösung ist normlogisch sauber (DN40-Hauptpfad bleibt)
- Produkt ist erklärbar, sichtbar (Fenster), wartbar (Kartusche)
- Go-to-market kann über OEM/Objekt laufen → geringe Marketingkosten
- IP ist lizenzierbar
8) Nächste Schritte (klarer Plan)
Der nächste logische Entwicklungsschritt ist nicht „noch mehr Konzept“, sondern:
- Funktionsprototyp (3D-Druck genügt, primär zur Physikdemonstration)
Tests:
- Durchfluss / Eimer-Test (Ziel: keine spürbare Drossel)
- Fettzyklen: mehrfach Pfannen-/Öleintrag + Abkühlung
- Sichtfenster-Nutzen: erkennt man Fettpegel?
- Service: Entnahme ohne Geruch, ohne Kleckern
Weiteres Vorgehen:
- OEM-Ansprache mit technischem One-Pager + Zeichnungssatz
- Pilot (Objekt): 20–50 Einheiten in Mietobjekt / Sanierung
- Serienoptimierung (Werkzeug, Material, Kosten), nachdem Nutzen bewiesen ist
SINKGUARD® – Dokumentation & Downloads
Technische, rechtliche und strategische Unterlagen für OEM-Partner, Investoren und Objektkunden.
📄 OEM Executive Brief
Kompakte Übersicht für Hersteller und Vertriebspartner: Produkt, Nutzen, Normlogik, OEM-Modell.
PDF öffnen / herunterladen⚙️ How It Works – Technical Master
Detaillierte technische Funktionsbeschreibung des DN40-Siphons mit integrierter Nebenstrom-Fettabscheidung.
PDF öffnen / herunterladen💼 IP & Investor Brief
Schutzstrategie, Marktlogik, Lizenzmodell und Investment-Case für Investoren.
PDF öffnen / herunterladen⚖️ Gebrauchsmuster – Schutzrechtsentwurf (DE)
Juristisch ausgearbeiteter Gebrauchsmuster-Entwurf für den integrierten Fett-/Ölabscheider im Küchensiphon.
PDF öffnen / herunterladenPasswortgeschützter Projektbereich – Patentschriften SINKGUARD
Dieser Bereich enthält interne Patentschriften und Schutzrechtsdokumente zum Projekt SINKGUARD. Zugriff ausschließlich für Projektbeteiligte, Investoren und OEM-Gesprächspartner.
